{"id":24514,"date":"2026-02-03T06:00:16","date_gmt":"2026-02-03T05:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.womenintechev.de\/?p=24514"},"modified":"2026-02-01T16:08:35","modified_gmt":"2026-02-01T15:08:35","slug":"interview-mit-carolin-petzold","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.womenintechev.de\/en\/interview-mit-carolin-petzold\/","title":{"rendered":"Interview mit Carolin Petzold, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin"},"content":{"rendered":"<p><b>WIT:<\/b> <b>Hallo, Carolin, Bitte erz\u00e4hle uns doch einmal kurz von dir pers\u00f6nlich.<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Hi! Ich bin Carolin Petzold \u2013 gerne Caro \u2013 und lebe im sch\u00f6nen Potsdam. Ich bin begeisterungsf\u00e4hig, kritisch und ziemlich anspruchsvoll, wenn es um Qualit\u00e4t geht. Besonders faszinieren mich Menschen: ihre Psyche, ihre Dynamiken, ihre Widerspr\u00fcche \u2013 manchmal erschreckend, oft wunderbar. Ich mag Bewegung, im Kopf wie im Leben: Reisen, neue Perspektiven und Dinge zu tun, vor denen ich eigentlich Respekt habe \u2013 ob beim Bergsteigen, Tauchen oder in herausfordernden Gespr\u00e4chen. Beruflich sch\u00e4tze ich Klarheit, Tempo und Teams, die Lust haben, Probleme wirklich zu l\u00f6sen, statt sie in h\u00fcbsche Folien zu verpacken. Ich glaube an Technologie, die Menschen entlastet und den Alltag einfacher macht. Wertsch\u00e4tzung und Geradlinigkeit sind f\u00fcr mich dabei keine \u201eSoft Skills\u201c, sondern ein harter Business-Faktor \u2013 und die Grundlage f\u00fcr gute Zusammenarbeit.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Was machst du beruflich?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ich bin Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin bei Interlake in Potsdam. Wir sichern IT-Entscheidern im Mittelstand ruhigen Schlaf, indem wir komplexe Anwendungen modernisieren und in den Betrieb \u00fcbernehmen. Wir sind ein Unternehmen, das Tech nicht als Selbstzweck baut und nutzt, sondern als Werkzeug, damit Dinge besser funktionieren: Entscheidungen, Prozesse, Produkte, Zusammenarbeit. Vor Interlake war ich viele Jahre in Tech-Konzernen unterwegs, unter anderem bei Microsoft und Siemens \u2013 in Management- und F\u00fchrungsrollen, mit viel Fokus auf Leadership und Sales. Der Wechsel in den Mittelstand war f\u00fcr mich deshalb so spannend, weil man hier Dinge schneller bewegt \u2013 und sofort merkt, ob sie wirklich funktionieren.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Was genau versteckt sich hinter deiner Berufsbezeichnung?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung bedeutet f\u00fcr mich: planen, priorisieren, \u00fcbersetzen, entscheiden \u2013 und Verantwortung \u00fcbernehmen, wenn es unbequem wird. Ich bewege mich dabei bewusst zwischen Strategie und Operative: Ich begleite Wachstum, schaffe klare Rahmenbedingungen, r\u00e4ume Hindernisse aus dem Weg und setze Priorit\u00e4ten. Immer mit dem Anspruch, dass wir nicht einfach besch\u00e4ftigt sind, sondern wirksam. Am Ende geht es darum, Strategie in Realit\u00e4t zu \u00fcbersetzen \u2013 und aus dieser Realit\u00e4t wieder bessere Entscheidungen abzuleiten.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Wie bist du dazu gekommen, einen technischen Beruf zu w\u00e4hlen?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Mein Vater hat mich sehr fr\u00fch in handwerkliche und technische Dinge eingeweiht &#8211; vom Keilriemenwechsel im Auto, \u00fcber Schwei\u00dfen bis hin zur Nutzung und Funktionsweise von PCs schon in den 90ern. Lange wusste ich trotzdem nicht, wo bei mir die Reise hingeht.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Im Studium bin ich dann recht schnell von BWL zur Wirtschaftsinformatik gewechselt und konnte mein wachsendes Interesse \u00fcber IT-Studentenjobs praktisch vertiefen. Entscheidend war f\u00fcr mich dabei weniger die Technik selbst, sondern das Denken dahinter. Ich finde Systeme spannend \u2013 technische wie menschliche. Wenn sie gut gebaut sind, entsteht Klarheit: Abl\u00e4ufe werden einfacher, Entscheidungen schneller und Ergebnisse besser.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Wer oder was hat dich am meisten inspiriert, einen technischen Beruf zu w\u00e4hlen?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Mich hat schon immer die Wechselwirkung aus Technologie &#8211; Mensch &#8211; Prozess interessiert. An dieser Schnittstelle bewege ich mich &#8211; das ist mein roter Faden. Au\u00dferdem umgebe ich mich gerne mit Menschen, die die richtigen Fragen stellen. Nicht die Lautesten, sondern die, die die Klarheit schaffen. Die nicht komplizierter machen, um kl\u00fcger zu wirken, sondern Dinge auf den Punkt bringen, damit andere ins Handeln kommen. Und davon finde ich in der IT zum Gl\u00fcck viele.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Hat dich Technologie und\/oder Programmieren schon immer interessiert?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Technologie: total. Programmieren: nein, damals nicht. Mich fasziniert jedoch vor allem die \u00dcbersetzung zwischen Menschen, Business und Tech: Was ist wirklich das Problem? Was ist die beste L\u00f6sung? Und was bringt\u2019s am Ende wirklich?<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Haben deine Eltern und Lehrer deine Vorliebe und dein Interesse f\u00fcr Technik gef\u00f6rdert?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Meine Eltern &#8211; absolut. Aber durch Vertrauen. Wie sich das \u00e4u\u00dferte? Neugier wurde belohnt, Fragen stellen durfte man, Dinge ausprobieren auch. Und nat\u00fcrlich Fehler machen \u2013 ohne dass daraus ein Drama wurde oder geschimpft wurde. Ich glaube, das ist die Grundlage: Wer lernt, dass Lernen kein Risiko ist, traut sich auch in neue, auch technische R\u00e4ume rein.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Was gef\u00e4llt dir an deiner T\u00e4tigkeit am meisten?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Die Menschen. Ich liebe es, Teams und Ideen wachsen zu sehen. Wenn jemand pl\u00f6tzlich Verantwortung \u00fcbernimmt, klarer kommuniziert, mutiger wird \u2013 das ist f\u00fcr mich der gr\u00f6\u00dfte Erfolg. Und ich mag es, wenn aus \u201ewir m\u00fcssten mal\u201c ein \u201ewir machen jetzt\u201c wird. Ich bin ein gro\u00dfer Fan von umsetzen statt nur dr\u00fcber reden. Au\u00dferdem liebe ich an meinem Job, dass jeder Tag anders ist.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT: Was ist f\u00fcr dich das Sch\u00f6nste an deinem Arbeitsalltag?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Wenn Klarheit entsteht &#8211; und man Spa\u00df daran hat, dass sich der Nebel lichtet. Und wenn ein Team ehrlich Feedback gibt, offen diskutiert und dann gemeinsam entscheidet und umsetzt.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Wo findet man dich in der Freizeit am ehesten?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Im Austausch. Ich mag Gespr\u00e4che auf Augenh\u00f6he \u2013 \u00fcber Ideen, \u00fcber Menschen, \u00fcber Dinge, die wirklich z\u00e4hlen. Und nat\u00fcrlich bei spa\u00dfigen Aktivit\u00e4ten mit meiner kleinen Familie &#8211; ob Schlittenfahren, mit dem Pony im Wald rumt\u00fcddeln oder im Jumppark.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Welche Botschaft m\u00f6chtest du Frauen oder M\u00e4dchen mitgeben, die sich f\u00fcr Technik interessieren?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Lass dich nicht entmutigen, dem zu folgen, was du spannend findest. Auch, wenn andere das vielleicht nicht nachvollziehen k\u00f6nnen. Am Ende ist es wichtig, dass du pers\u00f6nlich Spa\u00df an dem hast, was und wie du es tust. Such dir auf deinem Weg Verb\u00fcndete &#8211; gemeinsam ist man st\u00e4rker und kann sich gegenseitig unterst\u00fctzen.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Welchen Ratschlag verfolgst du bis heute?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ich liebe dieses Pippi Langstrumpf Zitat: &#8220;Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar&#8221;. Das muss ich mir immer wieder vor Augen f\u00fchren, wenn es mal wieder etwas herausfordernder ist oder ich merke, dass ich mich zur\u00fcckziehe.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Welchen Herausforderungen begegnest du speziell als Frau in deinem Beruf?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ich arbeite seit fast 20 Jahren in der IT-Branche &#8211; zum Gl\u00fcck hat sich schon einiges Wichtiges getan. Trotzdem begegnen mir bis heute (jedoch immer weniger) Schubladendenken, Vorurteile und komische Blicke. Ich gehe damit pragmatisch um: Ich liefere, ich bleibe sichtbar, ich setze Grenzen \u2013 und ich unterst\u00fctze andere Frauen dabei, nicht leiser zu werden, nur damit es bequem bleibt. Mir ist wichtig, als Frau (denn die bin ich) wahrgenommen zu werden, ohne dass mein Geschlecht zum Thema gemacht wird oder zur Bewertungskategorie wird &#8211; weder positiv noch negativ.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Welche Tipps hast du f\u00fcr Bewerbungsgespr\u00e4che f\u00fcr technische Positionen?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Erz\u00e4hl nicht nur, was du kannst, sondern nimm dein Gegen\u00fcber mit in dein Denken. Oft ist es viel spannender zu sehen, wie jemand an ein Problem herangeht, als am Ende eine perfekte Antwort zu h\u00f6ren. Konkrete Beispiele helfen dabei \u2013 statt zu sagen, dass du teamf\u00e4hig bist, erz\u00e4hl lieber von einer Situation, in der ihr gemeinsam etwas gel\u00f6st habt. Und vergiss nicht: Ein Bewerbungsgespr\u00e4ch ist keine Einbahnstra\u00dfe. Schau dir die Firma genauso genau an, wie sie dich anschaut. Frag nach Arbeitsweise, Verantwortung, Feedback oder wie Entscheidungen getroffen werden. Wenn dabei ausgewichen wird, sagt das meist schon genug. Und ganz wichtig: Nervosit\u00e4t ist v\u00f6llig okay. Kompetenz verschwindet nicht, nur weil man aufgeregt ist. Bleib bei dir \u2013 dann merkt ihr beide schnell, ob es wirklich passt.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Frauen in technischen Berufen sind ja leider noch eine Minderheit. Was sind deine Gedanken zu diesem Thema?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> In Gesellschaft und Wirtschaft w\u00fcnsche ich mir, dass wir endlich verstehen: Diversity ist Qualit\u00e4tsmanagement und Produktivit\u00e4tsbooster. Produkte werden besser, Teams werden besser, Entscheidungen werden besser. Und es geht nicht nur um Zahlen, sondern um Kultur: Sichtbarkeit, Vorbilder, echte F\u00f6rderung, offenes und geradliniges Miteinander. Niemand bleibt langfristig in einem Umfeld, in dem man sich permanent beweisen muss, nur um normal behandelt zu werden.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Was verbindet dich mit Frauen in der Technik?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Der Wille, Dinge nicht nur zu verstehen und umzusetzen, sondern besser zu machen. Ich erlebe bei vielen Frauen in Tech eine Mischung aus Pragmatismus, Empathie und Anspruch \u2013 und ehrlich: das ist eine Power-Kombi. Und vielleicht auch die Erfahrung, dass man manchmal erst lernen muss, sich selbst nicht kleiner zu machen.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Bitte beschreibe eine herausfordernde Situation, der du in deinem Beruf in der Vergangenheit begegnet bist.<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ende Zwanzig habe ich meine erste F\u00fchrungsrolle in einem Konzern \u00fcbernommen. Ich war gut vorbereitet \u2013 fachlich wie mental \u2013 und trotzdem begleitet von Zweifeln, sowohl von au\u00dfen (zum Gl\u00fcck denkt man heute vieles von dem, was ich mir damals anh\u00f6ren musste, nicht mehr und noch weniger sagt man es heutzutage) als auch von mir selbst.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Der wohl wichtigste Schritt war, mich davon nicht aufhalten zu lassen. Und dann die Erfahrung zu machen: F\u00fchrung ist lernbar. Nicht alles l\u00e4uft perfekt, aber fast alles ist machbar, wenn man bereit ist, Verantwortung zu \u00fcbernehmen, Risiken einzugehen und aus Fehlern zu lernen.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Besonders wertvoll war f\u00fcr mich dabei der Austausch mit Mentoren und Mentorinnen \u2013 Menschen, die helfen, Ordnung ins Gedankenchaos zu bringen und den Blick wieder nach vorne zu richten. R\u00fcckblickend kann ich sagen: Es war genau die richtige Entscheidung.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Wohin m\u00f6chtest du dich zeitnah beruflich und pers\u00f6nlich weiter entwickeln?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Beruflich will ich noch st\u00e4rker Strukturen und Systeme bauen, die Wachstum erm\u00f6glichen \u2013 die wirtschaftlich sinnvoll und strategisch klar in \u00d6kosystemen funktionieren. Pers\u00f6nlich m\u00f6chte ich besser auf mich achten und mir bewusst Zeit f\u00fcr Dinge nehmen, die mir Energie geben \u2013 weil das im Alltag zwischen Business und Familie sonst schnell zu kurz kommt.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Wer sind deine pers\u00f6nlichen oder beruflichen Role Models?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Carolin:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Kein einzelner Mensch. Ich bewundere Menschen, die klar denken, mutig entscheiden und dabei menschlich bleiben. Menschen, die Verantwortung nicht als Statussymbol sehen. Ich hatte das Gl\u00fcck, einige solcher Menschen kennenzulernen, und sie auch als Mentoren zu haben. Das waren sowohl Frauen als auch M\u00e4nner &#8211; und ich habe viel im Austausch und bei der Zusammenarbeit gelernt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ich m\u00f6chte gerne Frauen und M\u00e4dchen einladen, sich mit mir und meinem Team zu vernetzen und auszutauschen rund um den Einstieg in IT-Positionen, Recruiting-Anforderungen, Erwartungshaltungen, Mentoring und potentielle Einstiegsm\u00f6glichkeiten bei uns.<\/span><\/p>\n<p><b>Vielen Dank f\u00fcr das Interview, Carolin!<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WIT: Hallo, Carolin, Bitte erz\u00e4hle uns doch einmal kurz von dir pers\u00f6nlich. Carolin: Hi! Ich bin Carolin Petzold \u2013 gerne Caro \u2013 und lebe im sch\u00f6nen Potsdam. Ich bin begeisterungsf\u00e4hig, kritisch und ziemlich anspruchsvoll, wenn es um Qualit\u00e4t geht. 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