{"id":24296,"date":"2025-11-24T15:57:27","date_gmt":"2025-11-24T14:57:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.womenintechev.de\/?p=24296"},"modified":"2025-11-24T15:57:27","modified_gmt":"2025-11-24T14:57:27","slug":"interview-mit-orli-shahidi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.womenintechev.de\/en\/interview-mit-orli-shahidi\/","title":{"rendered":"Interview mit Orli Shahidi, Major Account Managerin"},"content":{"rendered":"<p><b>WIT:<\/b> <b>Hallo, Orli, bitte erz\u00e4hle uns doch einmal kurz von dir pers\u00f6nlich.<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ich bin Orli, 44 Jahre alt, Mutter von zwei Teenager T\u00f6chtern. Beruflich dreht sich bei mir alles um Cyber Security \u2013 privat liebe ich Reisen, gutes Essen, Sport und Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Neben meinem Verlobten und den beiden Kindern geh\u00f6ren noch unser Dobermann Nero, unsere Katze Grayce sowie die beiden Konrnattern meiner gro\u00dfen Tochter Amber &amp; Adon und der Zwergbartagame Fred meiner j\u00fcngsten Tochter zu unserem bunten Haufen.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Was machst du beruflich?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ich arbeite als Major Account Managerin im Enterprise-Team bei Fortinet. Dort betreue ich einige der gr\u00f6\u00dften Unternehmen in Deutschland und unterst\u00fctze sie dabei, ihre Cyber Security-Strategien erfolgreich umzusetzen. Mich begeistert es, an der Schnittstelle von Technologie und Business zu arbeiten und Unternehmen dabei zu unterst\u00fctzen, sich gegen Cyber-Bedrohungen zu sch\u00fctzen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, Frauen in der Tech-Welt sichtbar zu machen \u2013 sei es durch meinen eigenen Weg in der IT-Security oder durch private Projekte.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Was genau versteckt sich hinter deiner Berufsbezeichnung?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Man kann sich meinen Job so vorstellen: Ich bin die Schnittstelle zwischen den komplexen Technologien, die wir bei Fortinet entwickeln, und den Unternehmen, die genau diese L\u00f6sungen brauchen. Ich h\u00f6re meinen Kunden zu, verstehe ihre Probleme \u2013 und helfe ihnen, aus dem riesigen Security-Baukasten die passende L\u00f6sung zusammenzustellen. Ich bin also Ansprechpartnerin f\u00fcr Entscheidungstr\u00e4ger, bringe Experten zusammen und begleite Unternehmen dabei, sich gegen immer komplexere Cyber Angriffe zu wappnen. Am Ende geht\u2019s darum, dass sie nachts ruhiger schlafen k\u00f6nnen, weil ihre IT gesch\u00fctzt ist. Was mich daran reizt: Ich habe die Chance, aktiv Zukunft zu gestalten \u2013 denn ohne IT-Security funktioniert heute kein Business mehr.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Wie bist du dazu gekommen, einen technischen Beruf zu w\u00e4hlen?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ich habe mich f\u00fcr die Tech-Branche entschieden, weil sie voller Chancen steckt \u2013 und weil es mir wichtig ist, als Frau auch hier sichtbar zu sein. Anfangs bin ich eher zuf\u00e4llig in die IT gekommen, aber je tiefer ich eingestiegen bin, desto mehr habe ich gemerkt: Technologie ist nicht abstrakt, sondern sehr menschlich. Cyber Security zum Beispiel bedeutet, Menschen und Unternehmen zu sch\u00fctzen. Und genau das hat mich gepackt.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Wer oder was hat dich am meisten inspiriert, einen technischen Beruf zu w\u00e4hlen?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ehrlich gesagt hatte ich keine weiblichen Vorbilder, die mir den Weg gezeigt haben. Mich inspiriert bis heute der Gedanke, dass Technologie die Zukunft gestaltet \u2013 und dass wir mit Cyber Security einen echten Beitrag leisten k\u00f6nnen, um Menschen und Unternehmen zu sch\u00fctzen. Zus\u00e4tzlich treibt mich meine Rolle als Mutter an: Ich m\u00f6chte meinen Kindern vorleben, dass man alles erreichen kann, auch in einer Branche, die noch immer stark m\u00e4nnerdominiert ist.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Hat dich Technologie und\/oder Programmieren schon immer interessiert?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Technologie hat mich schon immer begeistert \u2013 ich geh\u00f6re zur Generation, die all diese Spr\u00fcnge miterlebt hat: vom Plattenspieler zum MP3-Player, von der Telefonzelle \u00fcber den Scall bis hin zum ersten Handy. In der Schule haben wir schon Computer genutzt, und das Internet f\u00fcr mich zu entdecken, war ein echtes Erlebnis. Aber: Ich war nie eine \u201aTechnikerin\u2018 und habe auch nie Programmieren gelernt. Mein Zugang zu IT und Cyber Security war immer der Zufall und die Neugier, wie Technologie unser Leben ver\u00e4ndert \u2013 und dar\u00fcber, dass ich gut darin bin, komplexe Themen f\u00fcr andere greifbar zu machen.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Haben deine Eltern und Lehrer deine Vorliebe und dein Interesse f\u00fcr Technik gef\u00f6rdert?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Nein, tats\u00e4chlich \u00fcberhaupt nicht. Weder meine Eltern noch meine Lehrer haben mich in Richtung Technik gef\u00f6rdert \u2013 das war damals auch gar nicht so pr\u00e4sent, vor allem nicht f\u00fcr M\u00e4dchen. Mein Interesse an Technologie kam eher von mir selbst, aus der Faszination f\u00fcr all die Entwicklungen, die ich live miterleben durfte. Ich habe mir vieles selbst angeeignet und meinen eigenen Weg in die Tech-Welt gefunden \u2013 auch ohne technischen Background. Im R\u00fcckblick war das vielleicht sogar ein Vorteil, weil ich immer die Br\u00fccke schlagen musste zwischen Technik und Menschen.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Was gef\u00e4llt dir an deiner T\u00e4tigkeit am meisten?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Am meisten gef\u00e4llt mir, dass meine Arbeit wirklich einen Unterschied macht. Ich helfe Unternehmen dabei, sich gegen Cyber Angriffe zu sch\u00fctzen und damit ihre Zukunft zu sichern. Gleichzeitig ist mein Job unglaublich abwechslungsreich: Ich habe mit ganz unterschiedlichen Menschen zu tun, lerne st\u00e4ndig Neues und darf komplexe technische Themen so \u00fcbersetzen, dass sie f\u00fcr meine Kunden verst\u00e4ndlich und nutzbar werden. Dieser Mix aus Technologie, Kommunikation und Wirkung macht meine T\u00e4tigkeit f\u00fcr mich so spannend.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT: Was ist f\u00fcr dich das Sch\u00f6nste an deinem Arbeitsalltag?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Das Sch\u00f6nste an meinem Arbeitsalltag sind die Menschen. Ich arbeite mit ganz unterschiedlichen Pers\u00f6nlichkeiten \u2013 von IT-Spezialisten bis zu Vorst\u00e4nden \u2013 und genau dieser Austausch macht meinen Job so spannend. Mir gef\u00e4llt es, zuzuh\u00f6ren, die individuellen Herausforderungen zu verstehen und dann gemeinsam L\u00f6sungen zu entwickeln. Besonders erf\u00fcllend ist es, wenn aus einer rein gesch\u00e4ftlichen Beziehung eine echte Vertrauensbasis entsteht. Wenn Kunden mir sagen: \u201aDank dir f\u00fchlen wir uns sicherer\u2018, dann wei\u00df ich, dass ich nicht nur Technologie verkaufe, sondern Beziehungen aufbaue und einen echten Unterschied f\u00fcr Menschen und Unternehmen mache.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Wo findet man dich in der Freizeit am ehesten?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> In meiner Freizeit findet man mich am ehesten in der K\u00fcche beim Kochen, beim Sport oder zusammen mit Freunden und meiner Familie bei einem guten Essen. F\u00fcr mich ist das die perfekte Mischung aus Aktivsein, Genuss und Gemeinschaft.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Welche Botschaft m\u00f6chtest du Frauen oder M\u00e4dchen mitgeben, die sich f\u00fcr Technik interessieren?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Meine Botschaft ist: Habt keine Angst vor der Technik. Man muss weder programmieren k\u00f6nnen noch von Anfang an die totale Expertin sein. Ich selbst bin keine Technikerin und habe nie Programmieren gelernt \u2013 und trotzdem habe ich meinen Platz in der IT-Security gefunden. Neugier, Lernbereitschaft und der Mut, Fragen zu stellen, bringen euch unglaublich weit. Und vor allem: Es ist v\u00f6llig okay, Fehler zu machen. Wichtig ist nicht, dass man nie hinf\u00e4llt, sondern dass man wieder aufsteht und weitermacht. Technik ist kein M\u00e4nner-Thema. Es ist ein Zukunftsthema \u2013 und genau deshalb brauchen wir Frauen in der Tech-Welt. Bringt eure St\u00e4rken ein, egal ob analytisch, kreativ oder kommunikativ. Die Branche ist vielf\u00e4ltig, und es gibt Platz f\u00fcr jede, die neugierig ist und etwas bewegen will.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Welchen Ratschlag verfolgst du bis heute?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ein Leitsatz, der mich bis heute begleitet, ist: She believed she could, so she did. F\u00fcr mich steckt darin alles \u2013 der Glaube an sich selbst, die Entschlossenheit, dranzubleiben, auch wenn es schwierig wird, und die innere \u00dcberzeugung, dass man seinen eigenen Weg gehen kann. Genau dieses Mindset hat mir immer wieder geholfen, Herausforderungen anzunehmen und Dinge umzusetzen, die vielleicht auf den ersten Blick unm\u00f6glich schienen.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Welchen Herausforderungen begegnest du speziell als Frau in deinem Beruf?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung ist, dass die Branche noch immer m\u00e4nnerdominiert ist und man sich manchmal doppelt behaupten muss. Aber genau darin sehe ich auch eine Chance: sichtbar zu sein, Vorurteile aufzubrechen und anderen Frauen den Weg ein St\u00fcck leichter zu machen.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Welche Tipps hast du f\u00fcr Bewerbungsgespr\u00e4che f\u00fcr technische Positionen?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Mein wichtigster Tipp ist: Geht selbstbewusst ins Gespr\u00e4ch. Niemand erwartet, dass ihr schon alles k\u00f6nnt \u2013 wichtiger ist, dass ihr neugierig seid, Lernbereitschaft zeigt und offen Fragen stellt. Bereitet euch gut vor: Informiert euch \u00fcber das Unternehmen, \u00fcber die Rolle und \u00fcber aktuelle Trends in der Branche. Und vor allem: Versteckt nicht eure St\u00e4rken \u2013 auch wenn sie nicht rein technisch sind. Kommunikationsf\u00e4higkeit, Kreativit\u00e4t oder analytisches Denken sind genauso wichtig wie reines Fachwissen. Und last but not least: Seid ihr selbst. Authentizit\u00e4t \u00fcberzeugt mehr als ein auswendig gelerntes Skript.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Frauen in technischen Berufen sind ja leider noch eine Minderheit. Was sind deine Gedanken zu diesem Thema?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Es stimmt, Frauen sind in technischen Berufen noch eine Minderheit \u2013 gerade in der IT-Security. Das bedeutet manchmal, dass man sich st\u00e4rker behaupten muss oder auch Vorurteile sp\u00fcrt. Gleichzeitig sehe ich aber eine riesige Chance: Die Branche ist im Wandel, und Vielfalt wird immer wichtiger. Unterschiedliche Perspektiven machen Teams erfolgreicher \u2013 und genau deshalb brauchen wir mehr Frauen in Tech. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist es ein Ansporn, sichtbar zu sein und andere Frauen zu ermutigen, ihren Weg in die Branche zu gehen. Denn je mehr wir werden, desto normaler wird es \u2013 und genau dahin m\u00fcssen wir kommen.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Was verbindet dich mit Frauen in der Technik?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Was mich mit Frauen in der Technik verbindet, ist vor allem die gemeinsame Erfahrung, in einer m\u00e4nnerdominierten Branche unseren Platz zu behaupten. Viele von uns kennen das Gef\u00fchl, manchmal untersch\u00e4tzt zu werden \u2013 und genau daraus entsteht auch eine besondere St\u00e4rke. Wir wissen, dass wir uns durchsetzen k\u00f6nnen, dass wir andere Perspektiven einbringen und dass wir Rollenbilder ver\u00e4ndern. Dieses Gef\u00fchl von gegenseitigem Verst\u00e4ndnis und Unterst\u00fctzung ist etwas, das uns verbindet und das ich sehr sch\u00e4tze.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Bitte beschreibe eine herausfordernde Situation, der du in deinem Beruf in der Vergangenheit begegnet bist.<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Eine herausfordernde Situation war, als ich ein Projekt mit einem gro\u00dfen Kunden \u00fcbernommen habe, der sehr skeptisch gegen\u00fcber Ver\u00e4nderungen war. Die Entscheider hatten bereits seit Jahren mit einem Wettbewerber gearbeitet, und ich war die \u201aNeue\u2018, die sie von etwas anderem \u00fcberzeugen sollte. Anfangs wurde ich kaum ernst genommen \u2013 noch dazu, weil ich als Frau im Raum die einzige war. Ich habe die Situation gel\u00f6st, indem ich erstmal zugeh\u00f6rt habe, ihre Bedenken ernst genommen habe und Schritt f\u00fcr Schritt Vertrauen aufgebaut habe. Am Ende konnten wir gemeinsam eine L\u00f6sung entwickeln, die wirklich zu ihrem Bedarf passte \u2013 und genau dieser Moment, aus Skepsis Vertrauen zu machen, war f\u00fcr mich die gr\u00f6\u00dfte Best\u00e4tigung.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Wohin m\u00f6chtest du dich zeitnah beruflich und pers\u00f6nlich weiter entwickeln?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Beruflich m\u00f6chte ich mich langfristig in leitende Positionen entwickeln, in denen ich nicht nur Kundenprojekte begleite, sondern auch die strategische Ausrichtung von Unternehmen mitgestalten kann. Pers\u00f6nlich ist mir meine eigene Weiterbildung sehr wichtig \u2013 sei es fachlich, um immer am Puls der Zeit zu bleiben, oder pers\u00f6nlich, um mich weiterzuentwickeln und neue Perspektiven einzubringen.<\/span><\/p>\n<p><b>WIT:<\/b> <b>Wer sind deine pers\u00f6nlichen oder beruflichen Role Models?<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Orli:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ich hatte nie das eine Role Model, an dem ich mich komplett orientiert habe. Was mich gepr\u00e4gt hat, sind eher einzelne Eigenschaften von Menschen, denen ich begegnet bin \u2013 zum Beispiel Durchhalteverm\u00f6gen, Mut, Dinge anders zu machen, oder die F\u00e4higkeit, Menschen f\u00fcr eine Vision zu begeistern. Zwei ganz besondere Vorbilder sind aber meine Mama und meine Oma: Meine Mama hat immer gearbeitet, sich gleichzeitig liebevoll um uns Kinder gek\u00fcmmert und immer an mich geglaubt. Und meine Oma war f\u00fcr mich eine starke Frau \u2013 sie hat schon in den 40er\/50er Jahren als Textilingenieurin gearbeitet, ich habe viel Zeit mit ihr verbracht, und sie war immer liebevoll, weise und voller Vertrauen in mich. Dieses Vorbild von St\u00e4rke, F\u00fcrsorge und Glaube an mich begleitet mich bis heute. Am Ende geht es mir nicht darum, jemanden zu kopieren, sondern meinen eigenen Weg zu gehen \u2013 mit dem Besten aus all diesen Eindr\u00fccken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Mir ist vor allem wichtig, anderen Frauen und M\u00e4dchen Mut zu machen. Man muss keine klassische Technikerin sein, um in dieser Branche erfolgreich zu arbeiten. Neugier, Lernbereitschaft und der Wille, auch mal gegen Widerst\u00e4nde seinen Weg zu gehen, sind mindestens genauso wichtig. Wenn ich das mitgeben kann, dann habe ich schon viel erreicht.<\/span><\/p>\n<p><b>Vielen Dank f\u00fcr das Interview, Orli!<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WIT: Hallo, Orli, bitte erz\u00e4hle uns doch einmal kurz von dir pers\u00f6nlich. Orli: Ich bin Orli, 44 Jahre alt, Mutter von zwei Teenager T\u00f6chtern. Beruflich dreht sich bei mir alles um Cyber Security \u2013 privat liebe ich Reisen, gutes Essen, Sport und Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. 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