{"id":11675,"date":"2019-04-14T22:00:26","date_gmt":"2019-04-14T20:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.womenintechev.de\/?p=11675"},"modified":"2023-06-01T15:15:25","modified_gmt":"2023-06-01T13:15:25","slug":"interview-mit-naz-cilo-van-norel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.womenintechev.de\/en\/interview-mit-naz-cilo-van-norel\/","title":{"rendered":"Interview mit Naz Cilo-van Norel, Senior IoT Consultant"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Hallo Naz Cilo-van Norel, bitte erz\u00e4hle uns doch einmal kurz von dir pers\u00f6nlich?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Ich bin &#8211; zur Zeit &#8211; 49 Jahre alt, habe zuerst Elektrotechnik und danach Politikwissenschaft studiert. Ich bin als Tochter einer Nomadenfamilie auf einer Alm in der T\u00fcrkei geboren. Und seit dem Feministin, weil ich mich als M\u00e4dchen und Frau nicht unterordnen wollte. Ich k\u00e4mpfe f\u00fcr Gerechtigkeit und gegen Bias insbesondere in Tech.<\/p>\n<p>Seit 1999 bin ich in Bayern daheim und habe zwei Teenager zu Hause, die mich z.Z. ziemlich herausfordern:)<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong><em> Naz, was machst du beruflich?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Ich arbeite seit 25 Jahren bei Siemens, gerade als Senior IoT Consultant. In diesen Jahren hatte ich in vielen Bereichen, Funktionen und mit fast allen Nationalit\u00e4ten der Erde zu tun, nat\u00fcrlich waren sie fast alle Menschen mit P:) , als Kollege, als Kunde, als Gesch\u00e4ftspartner, als Konkurrenz.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Was genau versteckt sich hinter der Berufsbezeichnung Engineering, IoT Consulting?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Na ja, Engineering ist die Summe aller technischen Bem\u00fchungen &#8211; idealerweise &#8211; f\u00fcr die Verbesserung des Menschenlebens auf der Erde. Ingenieure sind diejenigen, die die Erkenntnisse der Wissenschaft auswerten und in praktisch anwendbare L\u00f6sungen umsetzen oder sie dem Alltag mit einigen Ver\u00e4nderungen zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p>Als IoT Consultant \u2026.erarbeite ich Engineeringl\u00f6sungen mit dem Internet of Things. Im Internet der Dinge, kurz IoT, werden nicht \u201eeinfache\u201c Computer miteinander vernetzt, sondern alle m\u00f6glichen Objekte, Lebewesen und auch Menschen. Grundlage des IoT ist das \u201enormale Internet\u201c, also die \u00dcbertragung von Daten in Form von kleinen, adressierten Datenpaketen mittels der Standard-\u00dcbertragungsprotokolle wie z.B. TCP\/IP. Das Internet\u00a0of Things macht die Welt smarter. IoT ist die Br\u00fccke zwischen der materiellen und der digitalen Welt.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Wie bist du dazu gekommen, einen technischen Beruf zu w\u00e4hlen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Wenn ich dar\u00fcber nachdenke, haben zwei Entwicklungen dahin gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ich hatte Schwierigkeiten bei dem Umgang mit Menschen bzw. mit anderen Kindern. Vielleicht w\u00fcrde man mich heute als typisches ADS-Kind bezeichnen. Ich hatte leider keine Freundschaften aus der Schulzeit, sondern wurde viel gemobbt. Ich hab meine Pausenzeiten mehr im Lehrerzimmer als mit anderen Kindern verbracht. Zudem war ich in Mathe super aber zu faul sozialwissenschaftliche Themen zu lernen, vielleicht eine Form hoher Inselbegabung.<\/p>\n<p>Mich haben Verhaltensweisen, die, wie ich heute wei\u00df, auf Gender-bias basieren, schon immer gest\u00f6rt. 1987, als die Verbreitung von PC, Programmierung usw richtig los ging, hatten die \u201cschlausten Jungs\u201d sich f\u00fcr Engineering entschieden. Da ich in meinem Gymnasium die Jahrgangsbeste war, wollte das nat\u00fcrlich auch machen .<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Wer oder was hat dich am meisten inspiriert, einen technischen Beruf zu w\u00e4hlen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Dass man mit dem Kopf arbeiten kann, mit wenig Aufwand viel Impact generieren kann. Dass ich mich k\u00f6rperlich nicht viel anstrengen muss. Dass diese Berufe Prestige in der Gesellschaft haben und besser bezahlt sind. Ich wollte das machen, was die besten Jungs machten. Ok, heute definiere ich mich nicht mehr \u00fcber die besten Jungs.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Hat dich Technologie und Programmieren schon immer interessiert?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Eigentlich hat Programmieren mich damals nicht so sehr interessiert. Im Studium hatten wir damals die Ur-Versionen der heutigen Programmierungssprachen gehabt, zb Fortran, Cobol, Basic usw. Ich war pers\u00f6nlich eher an gro\u00dfen Anlagen interessiert, wie Transformatoren, Power Electronics, Telecommunication Systems usw.. Mikrochips fand ich eher niedlich \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ich finde es aber wichtig, ein Basisverst\u00e4ndnis und Skills f\u00fcr das Programmieren zu haben. F\u00fcr alle inzwischen. Es m\u00fcssen nicht alle Senior Programmer werden aber wissen, wie heutzutage Cyber Physical Systems funktionieren, also inzwischen fast alles.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Haben deine Eltern und Lehrer deine Vorliebe und dein Interesse f\u00fcr Computer gef\u00f6rdert?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Meine Eltern? W\u00e4re cool \ud83d\ude42 Meine Mutter, \u00fcbrigens mein erstes Vorbild als Feministen:), hat leider nicht mal die Schule besucht. Mein Papa hat mich zu einen guten &#8211; von Staat finanzierten &#8211; Internat geschickt, damit die Lehrer mich dort besser erziehen und lehren. Vielleicht ist das ja eine Art F\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Ja, meine Lehrer haben mein Leben viel beeinflusst. Ich liebe und respektiere sie bis heute. Mit einigen habe ich noch immer Kontakt. Z.B. besuche mein Grundschullehrer jedes Jahr in der T\u00fcrkei. Wir diskutieren \u00fcber Religion:), er hat Angst vor Allah und ich versuche ihn zum Atheisten zu konvertieren:))<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Was gef\u00e4llt dir an deiner T\u00e4tigkeit am meisten?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Innovationen. Ich liebe \u00c4nderungen. Bei einer Nomadentochter k\u00f6nnte das genetisch sein:) Ich liebe es auch, neue Sachen zu lernen. Auch wenn es etwas kindisch klingt, ja, es macht mich immer noch stolz, dass ich mit den \u201ckl\u00fcgsten\u201d M\u00e4nnern diskutieren kann!<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Was ist f\u00fcr dich das Sch\u00f6nste an deinem Arbeitsalltag?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Dass ich in Ruhe Kaffee trinken und zum Mittagessen gehen und dabei sch\u00f6n angeben kann, was ich alles so Tolles gemacht habe:)<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Wo findet man dich in der Freizeit am ehesten?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> In meinem Homeoffice, wo ich mich mit meiner Leidenschaft, der <a href=\"http:\/\/womenintech.academy\/\">womenintech.academy<\/a> und den dazu geh\u00f6renden Aufgaben besch\u00e4ftige.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Welche Botschaft m\u00f6chtest du Frauen oder M\u00e4dchen mitgeben, die sich f\u00fcr Technik interessieren?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> M\u00e4dels, seit der Dampfmaschine sind ca 240 Jahre gegangen. Die technische Welt hat sich viel ge\u00e4ndert. Es ist eigentlich sehr einfach. Mit gesundem Menschenverstand kann man mehr als 50% der technischen Aufgaben erledigen. Die M\u00e4nner, die in Tech-Jobs arbeiten, sind nicht intelligenter oder flei\u00dfiger als ihr.<\/p>\n<p>Vor allem im Bereich Digitalisierung, K\u00fcnstliche Intelligenz, Biotech, Bildungstechnologien, Umwelttechnologien usw gibt es so viel Bedarf an Frauen. Und viele M\u00f6glichkeiten. Die Jobs sind besser bezahlt, anerkannt, und sie werden immer mehr \u201cfamilienkompatibel\u201d.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Welchen Ratschlag verfolgst du bis heute?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Pers\u00f6nlich habe ich zwei S\u00e4tze. Ich habe einen \u201cgrowth mindset\u201d. Und f\u00fcr mich \u201cgood enough is the new perfect\u201d.<\/p>\n<p>Beruflich: \u201cyou don&#8217;t get what you deserve but you negotiate\u201d. Das gilt insbesondere f\u00fcr die \u201cunderdogs\u201d in Tech, die leider alle sind, die nicht zur Gruppe der \u201cprivilegierten wei\u00dfen M\u00e4nner\u201d geh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Welchen Herausforderungen begegnest du als Frau in deinem Beruf?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Das sind so viele, lange Geschichten. \ud83d\ude42 Ich habe das als Buch geschrieben. Hoffentlich wird es dieses Jahr ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Aber ich habe fast alle b\u00f6sen Findings der \u201cWomen in tech Studien\u201d selber erlebt.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Welche Tipps hast du f\u00fcr Bewerbungsgespr\u00e4che f\u00fcr technische Positionen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Wir brauchen nicht uns als die zweite Klasse der Tech-Experten zu pr\u00e4sentieren und uns verniedlichen. Wir k\u00f6nnen uns mehr zutrauen. Wir k\u00f6nnen und m\u00fcssen verhandeln. Niemand kennt alles in einem Bereich, es ist wichtig, dass man bereit ist, zu lernen. Einschr\u00e4nkungen k\u00f6nnen wir im Hinterkopf haben, um damit umzugehen aber unser Fokus liegt auf unseren M\u00f6glichkeiten. Wichtig ist, sich vorher gut vorzubereiten, zu informieren,<\/p>\n<p>Hilfe finden, um Verhandlungen zu trainieren um auch schwierige Fragen beantworten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Frauen in technischen Berufen sind ja leider noch eine Minderheit. Was sind deine Gedanken mit diesem Thema?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Wir kommen wieder \ud83d\ude42 1985 waren 37 % der Programmierer weiblich. Danach wurden wir von M\u00e4nnern rausgekickt. Aber Digitalisierung, K\u00fcnstliche Intelligenz, New Work brauchen Frauen. Und nat\u00fcrlich zwingt uns der demographische Wandel, die Anzahl der \u201cprivilegierten wei\u00dfen M\u00e4nnern\u201d geht zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Was verbindet dich mit Frauen in der Technik?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Technik ist daf\u00fcr da, unser Leben zu erleichtern. Wer hat &#8211; basierend auf dem alten Rollenmodell &#8211; die meisten Aufgaben das Leben zu managen? Frauen. Wir k\u00f6nnen viel bessere L\u00f6sungen entwickeln, wenn wir die M\u00f6glichkeiten haben und uns daf\u00fcr interessieren. Das bedeutet, wir brauchen viel mehr Frauen, die sich f\u00fcr Technik entscheiden.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina<\/strong>: <em>Bitte beschreibe eine schwierige Situation, der du in deinem Beruf in der Vergangenheit begegnet bist.<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Es waren nie die inhaltliche Aufgaben, sondern die Machokultur in dem Bereich. Am schwierigsten waren die sexistische \u00c4usserungen oder Ann\u00e4herungen, als ich noch keine guten Strategien kannte, damit umzugehen. Z.B. hatte einmal ein Kunde versucht, mich zu k\u00fcssen, in Anwesenheit von Kollegen. Das war ein russischer Kunde unter dem Einfluss von Vodka. Dieses Verhalten habe ich mit diversen Nationalit\u00e4ten erlebt, Deutsche, Araber, Kanadier.. Z.B ein amerikanischer Gesch\u00e4ftsmann fragte bei einem feierlichen Zeremonie unseren Gastgeber, ob er mich wegen meiner sch\u00f6nen Beinen und Busen gelobt hatte.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck sind die Arbeitsbedingungen f\u00fcr \u201cwomen in tech\u201d etwas besser geworden. Jetzt- wo ich mich auch als Senior Expertin- bezeichnen kann, geht es meistens um die Kampf um Leistungsanerkennung und Ownership von der Leistung. Stichw\u00f6rter, Man-splaining, Man-turrupting, Men-toring, He-peating, Man-power und dieser ganze Macho-Mindset.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Wohin m\u00f6chtest du dich zeitnah beruflich und pers\u00f6nlich weiter entwickeln?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Wow. Viel:) Ich will mich f\u00fcr meine Vision, Gender-Equality in Tech noch mehr engagieren. Das tue ich auf zwei Wegen:<\/p>\n<p>Ich unterst\u00fctze Frauen, insbesondere M\u00fctter, die sich f\u00fcr Digital-Tech und AI interessieren, z.B in Digital-Learning Circles, wo sie lernen, neue Skills mit peer mentoring bzw. coaching verbinden.*<\/p>\n<p>Das andere Thema ist Debugging Gender-Bias in Tech. Klingt vielleicht seltsam aber ich engagiere mich f\u00fcr \u201cmen in tech\u201d. Sie sollen wissen, womit wir Frauen Probleme haben und was die M\u00e4nner dagegen tun k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich arbeite gerade an einem Podcast zu diesen Themen. NERDin. Lasst Euch \u00fcberraschen.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> <em>Wer sind deine pers\u00f6nlichen oder beruflichen Role Models?<\/em><\/p>\n<p><strong>Naz:<\/strong> Von den Lebenden: Stephanie Shirley. Die Britin war die erste SW Unternehmerin, die nur M\u00fctter engagiert hatte. Sie musste sich als Steve ausgeben, um die Vorurteile in den K\u00f6pfen zu reduzieren. Und Ruth Bader Ginsburg, die hoffentlich allen bekannt ist :)).<\/p>\n<p>Von den historischen: viele Frauen, die f\u00fcr unsere Rechte und Gerechtigkeit gek\u00e4mpft haben. Eine besondere f\u00fcr mich ist T\u00fcrkan Saylan. Sie war eine t\u00fcrkische Medizinprofessorin, die mit ihrer NGO das Leben von Tausenden von armen M\u00e4dchen aus Anatolien verbessert hat. Ich will damit weiter machen, ich will die M\u00e4dchen aus armen Verh\u00e4ltnissen, wie ich, f\u00fcr technischen Berufe begeistern. Und ich will den Frauen in der T\u00fcrkei und im Mittleren Osten helfen, sich im Bereich AI zu bilden. Dazu arbeite ich zusammen mit Ms.AI, Nancy Nemes.<\/p>\n<p>Ich freue mich so sehr, dass endlich in Deutschland women in tech mehr Aufmerksamkeit bekommen und sich unsere Bem\u00fchungen konsolidieren.<\/p>\n<p><strong>Ekaterina:<\/strong> Liebe Naz, danke, dass du dir f\u00fcr dieses Interview Zeit genommen hast.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Naz leitet die Kurse zu <a href=\"https:\/\/www.womenintechev.de\/kostenloser-python-kurs\/\">Python<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.womenintechev.de\/einfuehrung-in-die-kuenstliche-intelligenz\/\">k\u00fcnstlicher Intelligenz<\/a>, die auf der Seite von Womenintechgermany.com angeboten werden. Zudem bietet sie in Ihrer <a href=\"http:\/\/womenintech.academy\/\">Academy<\/a> zahlreiche Kurse zu Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung und berufliche Themen auf Englisch an.<\/p>\n<p>Das Interview f\u00fchrte <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/ekaterina-kocherova-8a577a178\">Ekaterina Kocherova<\/a>. Sie studiert dual <span style=\"font-weight: 400;\">Elektromedizinger\u00e4tetechnik bei Siemens Healthineers.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ekaterina: Hallo Naz Cilo-van Norel, bitte erz\u00e4hle uns doch einmal kurz von dir pers\u00f6nlich? Naz: Ich bin &#8211; zur Zeit &#8211; 49 Jahre alt, habe zuerst Elektrotechnik und danach Politikwissenschaft studiert. Ich bin als Tochter einer Nomadenfamilie auf einer Alm in der T\u00fcrkei geboren. 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